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EFERDINGER SCHLOSSKONZERTE
EIN FÜRSTLICHES VERGNÜGEN …
STADT EFERDING
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STADT EFERDING


Eferding (Oberösterreich) ist die drittälteste Stadt Österreichs und erhielt im Jahr 1222 das Stadtrecht - nach Enns (1212) und Wien (1221).

Die Geschichte Eferdings beginnt zur Römerzeit, damals war Eferding Straßenknotenpunkt am Donaulimes. Die Donau war im Eferdinger Becken weit verzweigt und reichte bis zur Stadt heran. Als die Bajuwaren im 6. Jahrhundert ins Land einwanderten, soll ein bajuwarischer Edelmann namens Efrito der Stadt ihren Namen gegeben haben. Wahrscheinlicher erscheint jedoch ihn vom niederdeutschen Evers (= Fluss, Schiff) abzuleiten, was bedeuten würde, ein Ort, wo Schiffe landen. Die Nennung Eferdings im Nibelungenlied des Bischofs Pilgrim von Passau (971-991) weist auf eine überragende Bedeutung des Ortes und einer Kirche hin. 1145 findet sich die erste urkundliche Erwähnung eines Rantvicus plebanus de Efridinge, 1202 die eines Leutoldus plebanus de Efridinge. 1367 erwarben die Schaunberger durch Kauf Stadt und Schloss. 1559 wurden nach dem Aussterben der Schaunberger durch Erbschaft die Starhemberger die neuen Territorialherren. Im Besitz des Fürsten Starhemberg ist das Schloss auch heute noch, in dem einst – so erzählt es das Nibelungenlied – Kriemhild auf ihrer Brautfahrt ins Hunnenland übernachtete.

Sehenswürdigkeiten:
Stadtpfarrkirche Eferding "Eferdinger Dom":
In den Jahren 1451-1505 entstand die spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die ob ihrer Mächtigkeit auch als Eferdinger Dom bezeichnet wird. Bemerkenswert ist die seltene doppelarmige Wendeltreppe, die den Aufgang zum Chor bildet und das Eingangsportal auf der Südseite des Domes in Form eines reich gestalteten prächtigen Doppelportals mit Steinfiguren.

Stadtplatz: Der historische, große, langgestreckte Stadtplatz mit Dreifaltigkeitssäule zählt zu den schönsten Plätzen Oberösterreichs. Mit schönen, seit dem Mittelalter fast unveränderten Bürgerhäusern. An der nördlichen Seite des Stadtplatzes schließt der Schlosspark und das Schloss Starhemberg an.
Lebzelterhaus Vogl:
das schönste der Bürgerhäuser am Stadtplatz (Nr. 27). Seit 1683 im Familienbetrieb als Wachszieher- und Lebzelterhaus, heute Café-Konditorei mit eigener Erzeugung. Das Haus besteht aus zwei gotischen Häusern, deren Hausfassade durch Um- und Zubauten im Laufe der Zeit zu einer einheitlichen barocken Fassadenfront umgestaltet wurde.
Schifer'sches Erbstift
mit "Spitalskirche": befindet sich auf dem Schiferplatz. Die Spitalskirche wurde 1325 erbaut, als Teil des von Rudolf dem Schifer gestifteten Spitals, in dem sowohl Kranke gepflegt als auch Bedürftige aufgenommen wurden. Bemerkenswert ist der Fassadenturm mit achtseitigem Pyramidenhelm und das mit Fresken geschmückte Netzrippengewölbe der Magdalenenkapelle.
Evangelische Kirche:
Schaumburgerstraße Nr.17. Die 1830-1833 erbaute Kirche ist als eines der wenigen evangelischen Bethäuser aus der Toleranzzeit
unverändert erhalten. Da das Bethaus nicht das Erscheinungsbild einer Kirche haben durfte, wurde ein dreigeschoßiger Bau ohne Turm errichtet. Erst 1956 kam es zum Bau eines kleinen Turmes mit Glocken, der aber mittlerweile wieder abgebaut wurde.

Eferding liegt am Donauradweg (Passau-Wien) und besitzt einen G'schichtnweg. Dieser führt mit 16 Stationen durch ganz Eferding. Man erfährt originelle Geschichten rund um Eferding.

Eferding ist auch die Geburtsstadt des österreichischen Komponisten
Johann Nepomuk David (1895-1977).

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